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À VAREA,  LASOR: PULA

À VAREA, LASOR: PULA

Inventarnummer 515
Originaltitel: POLA
Erscheinungsjahr: 1713
Erscheinungsort und Herausgeber: Padova
Format: 12 x 18 cm
Technik: Kolorierter Kupferstich

Der italienische Kartograpf Raffaello Savonarola, bekannt auch durch sein Pseudonym Lasor a Varea, ist bekannt durch sein Werk “Universus Terrarum Orbis Scriptorum Calamo Delienatus” welches im Jahr 1713 erschienen ist. Diese Vedute von Pula befindet sich auf der Seite 358 dieser Zusammenstellung des geografischen Wissens des 18. Jahrhunderts. Die Angabe für diese Seite befindet sich auf der Nummerierung und dem Titel des Atlases im oberen Bereich der Vedute. Auf der linken und rechten Seite der Ansicht befinden sich reich verzierte Blumengirlanden und darüber ein Text in Latein. Die Darstellung der Stadt, dargestellt aus der Halbperspektive und vom Meer aus gesehen ist schemenhaft, besonders wenn es um die Gebäude geht, dafür sind die Staadtmauern, wie so oft auf Darstellungen des 16. Jahrhunderts, besonders herausgestrichen. Savonarola hat für seine Sammlung italienische Kupferdrucke aus dem 16. und 17. Jahrhundert verwendet, etwa Arbeiten von Valegio, Forlani, Zenoi und Bertelli und dabei nicht nur die Inhalte sondern auch die Art der geografischen Darstellungen reproduziert. Für einen großen Teil der Veduten der Adria hat er die Daten und Stiche von Martin Rota, einem guten Kenner der Region, als Vorlage verwendet. Außer den antiken Ruinen sind auf dieser Vedute in zweiter Linie die Verteidigungsanlagen der Stadt im Westen, die Türme auf den Erhebungen im Hinterland der Stadt sowie ein Palast mit einem Turm auf der Halbinsel Muzil vor dem städtischen Hafen, dargestellt. Die Stadt war in der Zeit der Antike bis zum 20. Jahrhundert eine befestigte und militärische Zone. Im oberen linken Bereich der Vedute befindet sich die Titelkartusche. Die Vedute ist sehr ähnlich jener von Coronelli aus dem Jahr 1688.

A VAREA, LASOR
LASOR À VAREA – Pseudonim des berühmten Kartographen des 18. Jahrhunderts Raffaela Savanarole. Sein bekanntestes Werk ist „Universus Terrarum Orbis“ aus dem Jahre 1713.
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